Schulsozialarbeit

Arbeitsweltbezogene Schulsozialarbeit SG 334 ABS

Schulsozialarbeit ist ein freiwilliges und kostenloses Hilfs- und Unterstützungsangebot der Jugendhilfe. Persönliche Informationen werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht.

Arbeitsweltbezogene Schulsozialarbeit unterstützt junge Menschen darin, in ihren schulischen und sozialen Bezügen ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten sowie ihre persönliche, soziale und berufliche Identität zu entwickeln.

Schulsozialarbeit unterstützt und berät

Junge Menschen:

·wenn jemand zum Reden fehlt

·bei persönlichen Herausforderungen im Alltag

·bei Schwierigkeiten in der Familie oder mit Freunden

·bei Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern sowie mit Lehrkräften

·bei Schwierigkeiten in der Schule, in der Ausbildung oder dem Betrieb

·bei der beruflichen Orientierung

·im Kontakt mit Behörden

Eltern/Personensorgeberechtigte:

·bei Fragen zu aktuellen Themen mit dem eigenen Kind

·beim Herstellen notwendiger Kontakte zu öffentlichen Diensten und anderen Einrichtungen/Fachdiensten

Lehrkräfte:

·bei sozialpädagogischen Fragen

·bei der Beratung und Vermittlung außerschulischer Fachdienste

·im Rahmen der Kooperation

Britta Elsing

Telefon: 07821 95449-2460

mailto: britta.elsing@ortenaukeis.de

FAX: 07821 99029-15

Termine montags bis donnerstags, 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Internet: http://www.ortenaukreis.de

http://www.bamala.de

Raum 303b

Britta Elsing

Britta Elsing

Dipl.-Sozialarbeiterin

Kooperation Schule und Schulsozialarbeit

Die Kommunale Bildungslandschaft strebt einen zeitgemäßen Bildungsbegriff an, der neben Integration, formeller und nicht-formeller Bildung in Schulen eine gelungene Kooperation der Beteiligten der Erziehungsfelder, der Jugendhilfe (Schulsozialarbeit) und Schule anbietet. Bildung soll daher mehr als Schule und Unterricht abzeichnen, die sich ausschließlich um die fachlichen Diskussionen bemühen. Dahingehend wird von den Kommunen eine Neuorientierung der beteiligten Organisationen zugunsten einer fortschrittlichen Integration der Schulsozialarbeit forciert. Unter dem Mentorat im Rahmen eines Honorarvertrages von Uwe Straß, einem externen Berater, der Trainings, Supervision und Coachings anbietet wurden Anfang 2022 online und in Präsenzveranstaltungen mit den beruflichen Schulen der Ortenau die sozialpädagogischen Arbeiten und Erfahrungsräume besprochen und interdisziplinär schulindividuelle Projekte gestartet.

„Das Verhältnis der Jugendämter zur Schule, die Abgrenzung ihrer sozialpädagogischen Aufgabe von der Aufgabe der Schule ist bis heute ein höchst prekäres Kapitel. Die Tatsache, daß man zwei so mächtige, in ihrem Wesen so bedeutsame pädagogische Systeme wie Jugendamt und Schule gesetzlich in keine andere Beziehung zu bringen vermocht hat, als indem man ihre Kompetenz abgrenzt, eine reine und ganz unfruchtbare Ordnungsaufgabe, zeigt ja, wieviel hier noch zu tun bleibt“ (Gertrud Bäumer 1931, in: Grossmann 1987, 82).

Für die Badische Malerfachschule in Lahr wurde im Rahmen einer Bedarfsermittlung unter Lehrern und Schülern die konkreten Angebote ermittelt und ausgewertet. (Wo sehen Sie den dringendsten Bedarf an Schulsozialarbeit an Ihrer Schule? Welche Ergänzungen wünschen Sie im Angebot der Schulsozialarbeit an Ihrer Schule? Was kann Ihre Schule dafür tun, diese Ergänzungen im Angebot der Schulsozialarbeit zu ermöglichen? Haben Sie spezielle Wünsche für die Kooperation mit der Schulsozialarbeit? Was ich noch sagen wollte.) die konkreten Angebote ermittelt und ausgewertet.

Hierbei war festzustellen, dass das Kollegium die „offene Türe“ während der Besprechungszeiten von unserer Kollegin der Schulsozialarbeiterin Britta Elsing als durchgehend positiv empfand. Auch die Präventionsangebote im Jahresplan (Soziales Lernen, Drogenprävention, Gewaltprävention, Medienprävention, Schuldnerberatung etc) als fest integrierte Jahresveranstaltungen wurden gut angenommen. Ebenso die flexible Angebotserstellung (bspw Schuldnerberatung) bei Bedarf, die eine Klasse angefragt hatte wurde unkompliziert mit in das Schulportfolio aufgenommen.

Nach Rücksprache mit Frau M. Stumm, Leiterin des Sachgebietes Schulsozialarbeit, und U. Strass sowie H.P. Misiewicz dem Schulleiter der Badischen Malerfachschule entwickelte das Kooperationsteam Schule und Schulsozialarbeit ein Leporello-Büchlein, das auf pädagogische, präventive und unterstützende Kernpunkte der Badischen Malerfachschule hinweisen soll. Somit sind das Leitbild, Öffnungszeiten und wichtige Telefonnummern der am Schulleben Beteiligten dort integriert.

Das Team B. Elsing (Schulsozialarbeit), S. Wolters, R. Maurer, E. Langhans und M. Diefenbach bereiteten hierfür die Texte und Grafiken vor, um im späteren Verlauf nach Freigabe in den Druck gehen zu können.

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.